Interview mit einem Gammler III: Helmut Seethaler

Name: Helmut Seethaler
Alter: 62
Beruf:  Zetteldichter
Bisherige Arbeitserfahrung: Zivildienst
Tätigkeiten: Gedichteverbreitung
Alphagammler: Ja

Dienstagabend im Cafe Prindl mit seiner typisch wienerischen trostlos-heimelig anmutenden Atmosphäre: jeder Tisch ist besetzt mit einem einzelnen vor sich hinstarrenden Raucher mittleren Alters. Jemand telefoniert in die Stille hinein. Die Anderen lauschen versonnen. Helmut Seethaler, der Zetteldichter, ist ein ruhiger, eher unauffälliger Mann, der auf den ersten Blick gut in die Szenerie passt – bis wir anfangen, uns mit ihm zu unterhalten. Dann kommen die Anekdoten, dann spürt man förmlich die Leidenschaft und die Begeisterung, die dieser Alphagammler selbst nach all den Jahren für seine Tätigkeit empfindet. Dann ist’s vorbei mit der Stille…

Helmut Seethaler, Zetteldichter, beklebt bzw. beschriftet seit ziemlich genau 40 Jahren öffentliche Orte in Wien mit selbstverfassten Texten, sogenannten Pflückgedichten.

„Ich bin zu faul, um Geld zu verdienen!“ – Helmut Seethaler

Bei Schriftstellern beginnt man immer gerne mit der Biographie…

Ich war in einer Erzkatholische Schule mit nur Buben von ÖVP-Eltern. Ich war goschert, dann habn’s mich gewählt als Klassen- dann Schulsprecher und es war nie Thema, dass ich von der Unterschicht komme. Das find ich gut. 7. Klasse war einfach Faulheit da. Ich hab gestreikt. Fast 1000 Fehlstunden. Ich wollte nicht. Was soll’s, da verweigere ich mich einfach.  Matura habe ich später nachgemacht, dann ging’s eh, dann war ich ziemlich gut.

Mein Vater war Eisenbahner. Ist gestorben, als ich 15 war. War ein lieber Kerl, ich hab nie Watschn bekommen. Meine Mutter war auch lieb, hat nie geschrien, immer freundlich “hoffentlich wird aus eam wos”. (Lächelt) Das hat sie jetzt davon. Meine Mutter kommt aus einem Dorf bei Retz. Sobald sie gemerkt hat, dass die Leute, die sie akzeptiert, mich akzeptieren als Künstler, war der Kreis geschlossen. Der Pfarrer, der Bürgermeister, und der Doktor haben ihr gesagt: “Heast, dei Bua is eh ka Trottl” – das ist das höchste Lob!

Wie schaut es aktuell aus?

Ich bin arm, kann aber knapp von meiner Tätigkeit leben. Ich wollte auch nie etwas machen für Geld. Ich wollte immer nur das machen, was mir Freude macht. Dafür Geld zu bekommen – gerne. Aber mich anstrengen, nein. Ich bin zu faul, um Geld zu verdienen! Für die Mindestsicherung wurde ich abgelehnt. Ich bin schon ein alter Mann. Die wollten mich in eine Schulung stecken. Aber ich bin ja nicht arbeitswillig, ich hab schon eine Arbeit. Irgend einen Posten wollte ich nicht. Mit 65 wird das mit der Mindestsicherung angeblich wieder einfacher.

Haben sie jemals irgendwo gearbeitet?

Nein! Und ich hab’s auch nicht vor. Habe mich freiwillig gemeldet als Sanitäter beim Zivildienst. 8 Monate waren aber genug, sonst ist es Arbeit.  Für Lesungen habe ich manchmal im Rahmen einer Kulturförderung 1000 Schilling bekommen. Für mich damals viel Geld.

Sehen Sie sich als Alphagammler?

Als Vorbild für andere Gammler? Ganz sicher! Ein Gammler ist für mich ein gehobener, ein intelligenter Sandler. Gebildet. Nichts gegen Sandler, die haben’s oft schwer gehabt und sind irgendwann abgestürzt. Aber oft echt super Leute.

Politische Interessensvertretung für Gammler? „Volle Sympathie!“

Wie würden Sie Ihre künstlerische Arbeitsweise beim „Zetteldichten“ beschreiben? Worauf kommt es Ihnen dabei an?

Ich will überall Gedichte einbauen, wo vorher noch keine waren. Zum Beispiel im Anrufbeantworter! Früher musste ich mir anhören “Du Trottl, i hau di nieder mit deine Scheißzettln.” Heute habe ich ein Gedicht am Anrufbeantworter. 3 Minuten lang. Bevor er schimpft, muss er hören. Hat noch keiner geschafft (lächelt verschmitzt).

Bei der Bank Austria (“Briefe nur an die Banken”) werfe ich Gedichte hinein. zB “Gier noch Göd zastört di Wöd – Seethaler“. Und daneben auf Hochdeutsch.

Oder ich schreibe vor REWE-Filialen, wozu noch mehr KonsumIRREN? Die Frage ist, wo gehört Konsumkritik am besten hin? Auf die Auslagen des H&M! Habe ich gemacht, aber mit trocken abwischbarem Edding. Da gibt’s Fotos (das muss nämlich solange stehen bleiben, bis die Polizei kommt) und ich habe Akteneinsicht. Ich kann da alles kopieren, auch die Fotos. Mit Bergen von neuen Pullovern, und daneben steht “wozu noch mehr konsum-irren?“. Eine gute Dokumentation meiner Arbeit und meine Reaktion auf verdummende Werbung. Ich habe mir das Kindische und das Kindliche, beides – bewahrt. Es soll ja Spaß machen.

Wie sieht’s aus mit Graffiti?

Ich finde Graffiti wunderschön, aber tags sind inhaltslos. Das ist meine Kritik daran.

Meine Mutter: „Von dem Bledsinn konna lebn?“

Kann man sagen, Sie spielen mit dem unnötigen Arbeitsaufwand, den die Gesellschaft sich macht, um mit Ihnen umzugehen?

Ja. Aber das Spiel mit Polizei und Justiz habe ich erst lernen müssen. Am Anfang hatte ich Angst davor. Heute schaue ich nicht mehr, ob mich die Polizei sieht oder nicht. Vor ein paar Wochen hat mich ein Polizist beim Aufkleben beobachtet und gemeint “Na, darf ich auch ein paar haben, Herr Seethaler?”

Ich kenn viele Polizisten, die ganz normal sind (und auch sehr nett zu mir), ich hab erst einmal einen gemeldet, der gemeint hat “Leit wie di hättn wir früher weggraamt. Schod, dass die Zeit aus woa”. Den hab ich angezeigt. Seine Kollegen haben sich bei mir bedankt und mir gesagt, ich wäre der letzte Aufguss gewesen, damit er endlich in den Innendienst versetzt wird. In der Uniform der Demokratie kann man eben keinen Stalin, keinen Hitler hochleben lassen. Das ist ein Missbrauch der Uniform. Er hat mich später einmal in zivil bespuckt, während ich gerade meine Gedichte hinterlegt habe. Und hat mich sogar einmal zitiert – mit einem Gedicht von mir, er hat gemeint, eines gefällt ihm eh. (Schüttelt den Kopf) Ich bin immer deeskalierend, das merken die Leute. Wenn ich festgenommen werde, geh ich immer mit, sobald die merken, der wehrt sich nicht, ist alles locker. Auf der Polizeiwache hat mir sogar einmal ein Polizist 100 Schilling in die Hand gedrückt und gemeint, seine Tochter sammelt meine Gedichte. Da hab ich gemerkt, die sind genauso gscheit oder so deppert wie wir selber. Nur fallen die Unguten halt immer besonders auf.

Exekutive und Justiz sind also kein Gegenspieler, sondern einfach nur Leser?

So ist es. Wenn was passiert, darf man sich einfach nichts gefallen lassen! Die Strafe wird von Instanz zu Instanz niedriger. Es ist die Pflicht von gescheiten Menschen, Berufung zu machen – ohne Anwalt. Wenn einer sein muss, bekommt man einen bereitgestellt im Zuge der Verfahrenshilfe.

Berufung ist also Bürgerpflicht?

Ich finde schon. Wenn man die Rechte nicht nützt, dann bleiben sie auch nicht. Wenn man diese Chancen, die noch da sind, nicht nützt, dann bewirkt man auch nichts. Ich hab bei meinen ersten Anzeigen vor 40 Jahren noch Angst gehabt, aber bin schnell draufgekommen, dass die Angst haben, dass ich immer Berufung einlege und immer gewinne. Das war so romantisch für mich. Es gibt das Recht auf Akteneinsicht, so kann ich diese Anzeigen als Arbeitsnachweis nutzen.

Meine höchste Strafe war wegen Beschmierens des Gehsteigs vorm Museumsquartier. Berufung, 2 Monate Gefängnis, bedingt auf 3 Jahre. War die beste PR meines Lebens. War auch in deutschen Medien. Seitdem mache ich es immer wieder, nur sie zeigen mich nicht mehr an. Die Gewista meint inzwischen “das könnte dir passen, wenn wir dich anzeigen”. Die Gewista ist Teil der drittgrößten Werbefirma der Welt. Das ganze Glas in den Stationen der Wiener Linien gehört denen. Endlich habe ich einen großen Gegner. Die Wiener Linien hingegen – (winkt ab) ich bin ja Bahnfan.

Was ist beim Kunstschaffen im öffentlichen Raum zu beachten?

Man muss seine Grenzen kennen. Keinen Lack, keine Hauswände, keine Tempel, Kirchen, Moscheen und dergleichen. Niemals Privates.  Einmal habe vor einem Gerichtsgutachter auf dem Tatort am Boden nocheinmal meine Gedichte geschrieben. Das war auch in der Krone, die eine sehr positive Berichterstattung über mich abgeliefert hat. Und es ist oft so, dass, wenn die Krone schreibt, du bist ein Künstler, dann bist du ein Künstler. Wenn die schreiben, du bist ein Trottel, dann bist ein Trottel. Schon arg.

Haben Sie in all den Jahren Nachahmer gehabt?

Hat es kaum jemals gegeben. 1973 war einer, der Christian Hintze (Gründer der Dichterschule, Anmerkung). Verteilt haben wir 2 Jahre lang, wir waren 19 Jahre alt und es ging darum, Frauen anzuquatschen, indem wir Gedichte verteilt haben. Hat gewirkt, aber es war fad. Ich hab meine Frau kennengelernt, dann hat sich das erübrigt. Ich wurde dann beim Verteilen der Gedichte mit ihm verwechselt, das war ungut.

Eine Rivalität?

Die beste Feind-Freundschaft. Es ist der einzige Mann, um den ich geweint habe, als er gestorben ist. Er ist dann später bekannt geworden durch viele andere Medien.

Über das Armsein: „Wenn der Exekutor zu mir kommt, dann sieht er eh, dass nichts da ist und geht wieder.“

Ich weiß, es gibt einen eigenen Beamtencode für Vandalismus nach Ihnen. Die Wiener Linien könnte man fast für Ihren Nemesis halten, wäre es da nicht einfacher, man lässt Sie einfach machen?

Fad wäre das. Sie müssen’s eh, aber sie tun’s nicht. Ich war beim VGH. Es ist nicht verboten, Gedichte so anzukleben, dass sie entfernbar sind.  Beim VGH hab ich gewonnen, seither müsste ich eine Ruhe haben. Habe ich aber gottseidank nicht.

Everyone’s a critic?

Es tun sich Abgründe auf von Leuten, die keine Ahnung haben von irgendetwas, von Büchern, von der Kunst und ich erreiche die Mehrheit der Leute, die eben nicht lesen. Es ist spannend, wer alles glaubt, sich einzumischen dürfen, zu entscheiden, was Kunst ist und was nicht. Ich kenn die Leute, ich komme aus einer Familie von kleinen Beamten. Eine Stationswartin hat sich einmal geweigert, meine Gedichte zu entfernen und hat gemeint, sie ist keine Putzfrau. Die Gewerkschaft hat zu ihr geholfen und sie hat Recht bekommen. Sie muss beim Monitor sitzen und aufpassen. Sie kann nicht dauernd rauslaufen und runterreißen. Das war echt mutig.

Sie erringen sich also die Akzeptanz lieber, als dass Sie sie pauschal bekommen?

Ja! Manchmal lauere ich darauf. Bei besonders widerspenstigen Stationswarten zum Beispiel. Eine Stationswartin hat noch nie gesagt “Du Trottl klebst mei Station net on”. Ich habe drei Töchter, die mir die Welt aus der Sicht der Frauen erklären und ich habe viel gelernt: Das ist das männliche Reviergehabe. Es ist meine Station, denkt der Stationswart. Während eine Frau sagt, das ist unsere Station. Das männliche Besitzdenken „Ich bin da der Chef!“ Der ganz kleine Chef.

„Ich habe niemals gearbeitet, und ich hab’s auch nicht vor.“

Kann man den Inhalt Ihrer Werke somit unter antiautoritär und antikapitalistisch umschreiben?

Das ist es, ja. Beschreiben würde ich es persönlich gar nicht. Das bestimmen immer die, die über mich schreiben. Manche Linke halten mich für rechts, manche Rechte für links.

Ich habe grundsätzlich keine Berührungsängste, ich war auch schon Lesungen halten bei schlagenden Verbindungen. Meine Grenze ist die Befürwortung von Gewalt. Ich versuche die FPÖ-Wähler zu verstehen (Blickt nachdenklich auf den FPÖ-Kugelschreiber, mit dem Brazowy gerade Notizen macht). Brazowy dazu entschuldigend: “Diesen Kugelschreiber hat mir die Ursula Stenzel geschenkt”

Eure Stenzel kenne ich auch persönlich. Einmal, zur Faschingszeit haben Polizisten meine Gedichte runtergerissen. Ich hab gedacht, die waren nur als Polizisten verkleidet, also rufe ich laut die Polizei. Ergebnis: Anzeige, Störung der öffentlichen Ruhe. Berufung verloren, 240 Euro. Ruft mich eine Frau an, meint, das zahl ich dir! Im Rathaus kommt die damalige Bezirksvorsteherin Stenzel auf mich zu und möchte mir € 240 Kulturförderung überreichen. Ich habe das Geld gekriegt, ihr Mann war Burgschauspieler und von dem hat sie diese linken Ezzes bekommen. Und jetzt ist sie bei der FPÖ… Sie hat einen kleinen Huscher gehabt, sie wollte den 1. Bezirk immer sauber halten. Das hat mich verunsichert, aber sie hat gemeint: Ja, aber nicht davon (gemeint sind die Gedichte), weil die mag sie. (Lacht). Auf die Idee, dass sie FPÖ… (schüttelt nur den Kopf) Ich bin keiner Partei nahe. Vom Gefühl her Rot-Grün, aber… Vom Gefühl her kenne ich mehr sympathische Leute bei Rot-Grün als von der anderen Seite. Von der Nähe her suche ich Rechte nur im Gespräch. Um zu wissen – warum bist du so?

Ich hab gern meine Ruhe, aber ich lerne auch dazu von der Nichtruhe.

Wie meinen Sie das?

Gespräche ergeben sich auch im friedlichen Zustand und eine Rauferei hab ich noch nie erlebt. In solchen Situationen argumentiere ich: “Da komme ich ins Spital, Sie ins Häfen” – das trägt oft zur Deeskalation bei. Bisher wurde mir nur einmal eine Watsche angedroht. Das sind Ausnahmesituationen, die mich aufrecht erhalten, die ich mit Begeisterung erzähle. Ein anderes Beispiel: Magistrat Wien 20, Bezirksamt, einmal komm ich hin, sehe einen Beamten am Boden, der hunderte Aktenordner sortiert. Sagt eine Beamtin zu mir: „Sie sind gerade umgefallen.“ Gemeint war: Mein Akt fiel gerade um. Ich habe natürlich mit geholfen, mich zu ordnen. Das war so ein Gefühl von Symbolik. Und sie waren nie böse. Ich wurde schon angezeigt, weil ich am Boden Gedichte mit Edding geschrieben habe, wegen Fahrgastgefährdung – Rutschgefahr. Habe ich gemeint: Geistig sicher, körperlich nicht. In 2. Instanz – die nimmt dich auch ernst, die erste Instanz fährt drüber – wurde ich freigesprochen.

Vielleicht noch ein kurzer Wordrap zum Abschluss?

(Lächelt) Sicher.

Konsumgesellschaft…
Eines meiner Lieblingsthemen
Macht…
Kenne ich nicht
Schergen…
Erleb ich jeden Tag, auf Facebook. Schergen der FPÖ.
Demokratie…
Muss noch besser werden. Wenn man sie nicht nützt, bleibt sie nicht erhalten.
Nachahmung…
Von mir aus
Lohnarbeit…
Lohnt sich nicht

“Nehmen Sie eine Ehrenmitgliedschaft im Verein F.A.u.L. an?”
Klar. Volle Sympathie!

Vielen Dank für das Interview!

Gerne. Ich geh jetzt nach Hause und bereite eine Nachtaktion vor.

Ohne viel Aufhebens verlässt er uns wieder, der Zetteldichter. Nimmt sein Hackln-is-oasch-Leiberl und geht. Versonnen blicke ich ihm nach und muss unwillkürlich an die Comicgeschichten aus meiner Kindheit denken: Ein Einzelkämpfer, ein Sonderling, dem seine Tätigkeit kaum jemals gedankt wird, der auch keinen Dank verlangt, der mit großer Entschlossenheit vorgeht und sich Nacht für Nacht in seine Stadt hinausbegibt um das zu machen, was er für richtig hält. „Haben wir es hier am Ende mit einem Superhelden der Nichtarbeit zu tun?“ schießt es mir unwillkürlich durch den Kopf. Das würde er wohl als allzu romantisch abtun. Der harte Alltag des Zetteldichters sieht schließlich oft ganz anders aus.

 

Weitere Informationen:
http://www.hoffnung.at/
Wikipedia-Eintrag: Helmut Seethaler
Der Zetteldichter auf Facebook

4 Kommentare zu Interview mit einem Gammler III: Helmut Seethaler

  1.  Der Wiener Zetteldichter Helmut Seethaler kopiert seine Pflück-Gedichte seit vielen Jahren, zerschneidet die Blätter auf kleine Zettel und bietet sie an Kandelabern, Baustellenverkleidungen und Wartehäuschen gratis an. 

    Seine Verse gehören zum Stadtbild von Wien.

     Tausende Fans nehmen die Gedichte mit, wenn sie nicht vorher von wü‎tenden Bediensteten derselben Stadt vernichtet wurden, deren Kulturstadtrat ihn unterstützt.

     Etwa 4000 Mal wurde er darob schon angezeigt. Der unabhängige Verwaltungssenat hebt die Strafen dann genauso oft auf: “ . . . wonach aufgrund der Staatszielbestimmung der Freiheit der Kunst die gegenständlichen Bestimmungen der Plakatierverordnung nicht zur Anwendung gelangen, (. . .) Dies deshalb, da im gegenständlichen Fall ein Sachverhalt vorliegt, welcher als künstlerische Betätigung im weiteren Sinne zu qualifizieren ist . . .“ (UVS Wien 06/42/2041/2005).

    ‎erich felix mautner

  2. danke! da habt ihr aus meiner chaotischen redelawine was ziemlich gutes gemacht! an kleinen ungenauigkeiten im inhalt… bini selber schuld: wollt wieder mal – wie so oft bei mir symphatischen interviewern – viel zu viel und viel zu schnell auf einmal sagen. www.fb.com/zetteldichter

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*