Interview mit einer Leistungsträgerin: Marie-Luise Mojzis

Name:  Marie-Luise Mojzis
Alter: 59
Tätigkeit: im Bürgerservice der ÖVP Wien sitzen
Bisherige Arbeitserfahrung:  Selbstständig im Lederwarenverkauf, Präsidentin der MÖWE, Bezirksparteiobfrau und Klubobfrau in Wien Margareten, Landesgeschäftsführerin ÖVP-Frauen
Alphagammlerin: Nein

Politexperten haben uns im Vorfeld dieses Interviews von Sondierungsgesprächen mit der ÖVP dringend abgeraten. Das Risiko sei zu hoch, hieß es da. Es bestehe die Gefahr, dass sie uns zur Umerziehung dabehalten, in finstere Kellerverließe sperren oder gleich an Ort und Stelle hinrichten. Somit wäre die Gammlerbewegung führerlos. Um festzustellen, ob die ÖVP wirklich so gefährlich sein kann, haben wir Marie-Luise Mojzis befragt, die mit der Materie bestens vertraut ist.

Bist Du ein Alphagammler?

Naja… ich mach halt nie nix, ich mache immer etwas. Es hat sich nur, im Laufe der Jahrzehnte, geändert, was ich so mache . Menschen zu helfen ist für mich aber keine Frage des Gammelns, sondern eine Frage des Hacklns.

Also bist du kein Alphagammler?

Nein.

Vielleicht eine Leistungsträgerin?

Nicht mehr! Anders damals, in einer meiner spannendsten Zeiten, als ich Präsidentin der Möwe war. Der Vorstand hatte gewisse Ziele, die ich durchgesetzt hab.  Ein Gründungsmitglied der Möwe, Dr. Manfred Ainedter und solche Leute waren da dabei. Obwohl ich damals erst 30 Jahre alt war, sind die mitgegangen, zu meiner Verwunderung. Die Sozialszene ist ja voller merkwürdiger Menschen, die immer alles misstrauisch beäugen, weil alles, was andere machen, kann nur schlecht sein. Das war eine echte Herausforderung und war auch die Zeit, wo ich am allermeisten in meinem Leben gehacklt habe. Ich hab sämtliche Klubobleute gekannt und sämtliche Kinderbeauftragte – alle. Es war echt mörderisch und ich war ganz stolz darauf, dass ich das geschafft hab.

„Das ist so nett an der Politik, dass es um Menschen geht. Auch um Gammler!“

Wie bist Du dazu gekommen, was hast Du studiert, was hat es auf sich mit Deinem Karriereweg?

Mein Karriereweg… ich habe ja keine wirkliche Karriere gemacht.

Finden wir grundsätzlich sehr gut, aber warum?

Das hat sich durch geänderte Lebensumstände so ergeben. Als ich nach Wien gekommen bin, der Liebe wegen übrigens, wie viele Menschen, da hab ich angefangen, Betriebswirtschaft zu studieren. Mein Mann hat ein sehr unruhiges und ein sehr aktives Leben geführt und ich hab zwei Kinder mitgeheiratet. Das ist dann nicht mehr gegangen. Dann hab ich gut gelebt, bin in die Politik gegangen, dann war irgendwann Schluss mit der Möwe – ich habe aufgehört, da mein Mann gestorben ist. Ich hab mir damals gesagt, ich möchte wissen, was ich tue und hab Politikwissenschaften studiert. Und was passiert? Mein Mann stirbt! Und jetzt, beim dritten Anlauf, Politikwissenschaften – weil man möchte ja endlich wissen, was man tut – ist meine Mutter so krank, dass ich einfach nicht mehr die Zeit hab. So geht’s einem als Leistungsträgerin. Man kommt zu nix (lacht). Vielleicht wenn ich in Pension bin.

"Früher waren Autoverkäufer und Vertreter das schlimmste. Heute sind es Politiker."
„Früher waren Autoverkäufer und Vertreter das schlimmste. Heute sind es Politiker.“

Was machst Du eigentlich hier?

Was ich hier tue? Leute rufen an, geben an, wie glücklich sie mit der ÖVP sind. Wenn sie weniger glücklich sind, horch ich mir das auch an, versuche ihnen, anhand der Unterlagen, die wir kriegen aus dem Parlament und von der Stadt, zu erklären, was wirklich stattfindet. Wenn nicht hör ich mir’s an und wenn sie nur schimpfen, frag ich nach, ob sie ein wirkliches Gespräch führen wollen, wenn nicht, lege ich auf. Das ist meine Tätigkeit am Telefon. Dann haben wir viele Fälle mit sozialem Hintergrund, denen wir helfen können oder auch nicht. Wenn’s um Interventionen geht, schaut man halt nach, ob man Kontakte hat. Wenn nicht, ruft man halt selber an und schimpft. Ein weiteres Drittel ist die Beantwortung von Briefen.

Ein Beispiel?

Ein Fall, der mich letzte Woche wirklich bewegt hat, da hab ich mir gedacht, in Österreich ist wirklich einiges zu tun. Eine geschiedene Frau mit Zwillingen hat Alimente von ihrem Mann bekommen und jetzt ist der Mann krank geworden. Nachdem das nichts mit einer Sozialleistung zu tun hat, wenn man da eine Bevorschussung vom Staat bekommt – das macht das Justizministerium. Da hat man festgestellt, dass von dem Mann keine Zahlungen mehr zu erwarten sind. Jetzt kriegt die 62 Euro pro Kind. Das ist halt noch eine Frau vom Land, es gibt Möglichkeiten, aber die haben alle mit Sozialhilfe zu tun. Für die Kinder müsste sie Mindestsicherung beziehen, für sich selber könnte sie sorgen. Ich hab sie angerufen und gesagt, das tut mir leid, es gibt nichts, was ich machen kann obwohl ich gerne würde. Ich hab ihren Fall dann aber den ÖVP-Frauen weitergeleitet, um aufzuzeigen, dass es da noch einiges nachzuholen gibt.

Die Frage ist, ob ernsthaftes Engagement für die Gesellschaft hackln ist."
Die Frage ist, ob ernsthaftes Engagement für die Gesellschaft hackln ist.“

Was ist bei der Kommunalpolitik zu beachten?

Ich hab da nur Erfahrungswerte in Wien. Aber: man soll sich keine Illusionen machen über Dinge, die wirklich machbar sind und solche, die man gerne hätte, weil sie nicht den Zielen der Mehrheit entsprechen.

[An dieser Stelle übt sich unsere Fotografin, V.J. Waters, erfolgreich in der Kunst des „creative begging“] 

V.J. Waters: Schnorrst du mir ein ÖVP-Feuerzeug?

Gerne!

Auf was bist Du besonders stolz?

Es gibt ganz wenige Dinge, auf die ich zurückschauen kann auf die ich wirklich stolz bin. Eins davon ist das Denkmal der Synagoge in der Siebenbrunnengasse. Ein Student kommt zu mir und meint, er hat da eine ganz tolle Sache. Er möchte ein Glas abstellen, und wenn man durchsieht, sieht man das Haus auf der anderen Seite nicht, sondern man sieht die Synagoge, wie sie sich in der Häuserfront eingliedert. Ich hab das jemandem vom Kulturverein erzählt, und die haben sich zusammengeschlossen, das hat funktioniert. Alle waren begeistert. Auch die IKG hat mitgezahlt und andere Leute auch, und sobald das Geld am Tisch gelegen ist, war der Bezirksvorsteher auch begeistert. Und wir haben innerhalb von Sekunden die Genehmigung bekommen. Und so ist das dank Mag. Eva Kern, derjenigen, die das letztendlich auch umgesetzt hat, entstanden.

 

Findige Gammler haben diese Angabe mit einem Foto verifiziert.

Auf was warst Du noch stolz?

Dass andere Politiker nicht immer an mir vorbeigekommen sind mit allem, was sie wollten (lächelt).

Würdest du hackln, ohne dass du dafür bezahlt werden würdest?

Ja! Hab ich sogar schon gemacht.

Dann ist es nicht hackln. Wie ist das mit Deinem Arbeitgeber vereinbar?

Das wird dir vielleicht unangenehm sein, aber ich sehe meinen Arbeitgeber nicht als Arbeitgeber, ich bin ja aus Überzeugung hier. Vielleicht, wenn ich Teller waschen oder hinter der Friteuse stehen würde… also wenn ich hingehen MÜSSTE, dann wär vielleicht …

…hackln oasch?

(Marie-Luise nickt nachdenklich). Insofern kann ich dieses Motto, „hackln is oasch“, nachvollziehen. Nicht jeder hat das Glück, für einen Arbeitgeber tätig zu sein, mit dem man sich identifizieren kann. Ich arbeite für das, was mir wichtig ist und da sag ich leider Gottes auch gerne meine Meinung.

Ist das hinderlich im Politikbetrieb?

Selbstverständlich, ja. Es gibt Menschen, die können alles positiv rüberbringen. Das gibt’s. In dem Moment, in dem ich mich aufrege, da explodiere ich und lege die Dinge am Tisch. Das ist sehr wohl hinderlich. Aber nicht nur in der ÖVP, im ganzen Leben ist das hinderlich. Mein Mann hat immer gesagt: „Du bist naiv“. Ich hab immer gesagt, ich bin nicht naiv, ich trete immer für das ein, was mir wichtig ist. Ob mir das nützt oder schadet, daran verschwende ich in dem Moment keinen Gedanken.

[Hier sieht Brązowy überrascht auf] Überzeugt, emotional, rechtschaffen? Das ist für berechnende Pragmatiker wie mich ein Problem. Hat die ÖVP etwas für Gammler im Angebot?

Wenn ich mir jetzt zurückhole, was ein Gammler ist… ich komm vom Land, und alle, die längere Haare gehabt haben, die mit Flip-Flops und Blumen im Haar sich für den Frieden eingesetzt hatten – Hippies also – sehe ich als Gammler. Das ist ja auch eine christliche Grundhaltung. Mit ihrem Einsatz gegen Vietnam usw. haben Hippies schon einiges an Arbeit leisten müssen. Insofern kann es da auch Überschneidungen geben. Im ideologischen Kontext. Aber für Gammler hat die ÖVP grundsätzlich nichts im Angebot.

„Das ist schon ganz realistisch, was ihr gerne hättet.“

[Das Interview wird hier unterbrochen vom Wohnberater der ÖVP, Herrn Griemann, der den Minister für Denunziation und Demagogie offenbar für einen Obdachlosen hält und ihm freundlich Wohnberatung offeriert.] Sein Tip im Originalton: „Kosten senken muss man, dann muss man auch weniger hackln. Aber das Kostensenken erfordert eine Menge Gehirnschmalz“. [Anmerkung: Ganz offensichtlich hat die ÖVP doch etwas für Gammler im Angebot]

Brązowy: Du als Politiker wärst übrigens gefährlicher für Denunzianten wie mich als Gernot Blümel es jemals sein könnte!

(lacht) Das nehm ich als Kompliment, danke.

Das ist auch so gemeint. Jemand, der die Situation auf den Boden der Tatsachen bringen kann, entwaffnet viel mehr als jemand, der Taschenalarme am Praterstern verteilt.

Wenn ihr den Blümel trefft’s, sagt’s ihm das!

„Du als Politiker wärst gefährlicher für Denunzianten wie mich als Gernot Blümel es jemals sein könnte!“ – Krzyzstof Brązowy

Ich hab mich öfter gefragt, hat sich der politische Umgangston Deiner Einschätzung nach geändert in den letzten Jahrzehnten?

Es hat sich amerikanisiert. Früher hat auch die Journaille oder die Journalisten, Politiker als Menschen gesehen, mit Fehlern. Es tut mir leid, aber wir haben da keine Maschinen. Menschen mit all ihren Qualitäten und ihren Fehlern. Wenn heutzutage irgend ein Politiker einen Fehler macht, sei’s privat oder beruflich, dann wird das mit großer Begeisterung veröffentlicht. Früher hat man ihnen auch Fehler zugestanden.

Sobald der Mensch ein politisches Amt ergreift ist er kein Mensch mehr. Dann ist er ein Politiker (lacht). Doch, so werden sie wahrgenommen. Früher waren Autoverkäufer und Vertreter das schlimmste. Heute sind es Politiker. Es wird ihnen auch nicht mehr geglaubt, dass sie irgend etwas vorhaben.

„Ich kenne niemanden, der nicht aus persönlichen Motiven in der Politik gelandet ist“

Der Boxkampf zwischen Brązowy und Blümel…

Findet wohl vorerst nicht statt. Es gibt zur Zeit einen Landesparteitag, der einiges an Vorbereitung in Anspruch nimmt. Der Landesparteiobmann hat eine Verkleinerung der Gremien durchgebracht, was ich auch sehr gscheit finde.

Wir können ihn auch danach nocheinmal herausfordern.

Ich werde ihn auch ansprechen diesbezüglich, versprochen, halt nach dem 2. April.

„Gewalt lehne ich ab“

Rein hypothetisch, auf wen würdest du Deine Pension wetten?

Ich würde niemals auf einen Boxkampf setzen. Gewalt lehne ich ab – und wenn Blut fließt, ist das Gewalt. (Überlegt) Ich weiß es nicht. Keine Ahnung. (Zeigt auf den Vereinsberufsalkoholiker) Er schaut so sportlich aus. Aber der Blümel ist auch sportlich. Ich hoffe aber sehr, dass es keinen Boxkampf gibt.

Was es an Schutzausrüstung gibt, würden wir Blümel zugestehen. Da gibts Mundschutz, Kopfschutz, Tiefschutz usw. In einer Ritterrüstung dürfte er gegen Brązowy antreten. 

Das wird aber laut, wenn da Blech an Blech klappert.

Brązowy bekommt keine Ritterrüstung!

Wieso eigentlich Boxkampf? Ich könnte mir vorstellen, dass ich nicht wüsste, auf wen ich setze, wenn ihr irgend eine philosophische Auseinandersetzung mit Blümel habt.

Brązowy: Ich boxe gerne, vor allem, wenn ich betrunken bin.

Die ÖVP will eine Stadtwache einführen. Wie gut kann man dabei obezahn?

Es gibt einen großen Bereich, den die Polizei nicht mehr ausführt.Die sollen nicht bewaffnet durch die Straßen patrollieren, da wird man nicht viel obezahn können. Was Ihr meint, ist vermutlich die Bürgerwehr der FPÖ – Ihr solltet vielleicht dort vorbeischauen, wenn Ihr obezahn wollt. Sittenwächter, das ist nicht die Stadtwache.

In der ÖVP-Zentrale fanden wir zwei Alphagammler vor, die von den Lehren des Propheten begeistert waren.

Hast du schon eine Religion?

Ja, ich bin Christin.

(An dieser Stelle droht der Prophet das Interview abzubrechen. Messerschmidt und Brązowy können ihn doch noch zum Bleiben bewegen. Er schweigt jedoch eisern.) „Wen man nicht überzeugen kann, den lässt man liegen“, so der Minister für Denunziation und Demagogie.

Die Erlösung durch Nanobots – würdest Du es grundsätzlich unterschreiben, wenn Nanobots die Arbeit für die Menschen erledigen?

„Das glaub ich erst, wenn ich es seh‘! Irgendwer muss das programmieren…“

Ich muss auf der Frage beharren: Ist das jetzt gut oder schlecht?

Da bin ich pessimistisch. Dann hätten die Leute wohl noch mehr Zeit, vor Bildschirmen zu sitzen. Ich kann mir das schwer vorstellen.

Nimmst Du die Ehrenmitgliedschaft im Verein F.A.u.L. an?

Unbedingt! Was ist damit verbunden?

Du kriegst ein T-Shirt.

Marie-Luise nimmt das T-Shirt erfreut an

Hast du Zukunftspläne?

Ich hab noch ein Jahr bis zur Pension, und ich würd ganz gern weiterhackln.

Eine ungewöhnliche Ansage für Vereinsmitglieder. Wenn wir Dich schon hier haben, könntest Du uns auch etwas über Frauen in der Politik erzählen?

Es ist viel passiert. Die Frage ist: Rutschen die vielen Steinchen, die Frauen, die jetzt 30-40 sind, auch an die richtigen Stellen? Wie gehts denen in 20 jahren? Eine echte Evaluierung kann man erst danach machen.  Das wird interessant. Immerhin kann man sagen, dass sich noch nie so viel so schnell verändert hat. Darf ich fragen, was euch so an der Politik fasziniert? Ihr wirkt ja auch so zuversichtlich. (lacht)

Brązowy: (grimmig) Eher angeödet.

Ihr sitzt da und arbeitet an euren Zielen, oder nicht?

Brązowy: Es ist ein Ziel, wir nehmen es widerwillig an. Mir wurde gesagt, ich soll Dich als Probeleserin für meine Novelle gewinnen, die im Sommer erscheint. Wärst Du interessiert?

Ja! Aber seit wann machst du, was Dir andere sagen?

Ich mache, was meine Sekretärin mir sagt.

Ah, die Susanne Messerscharf – „Messerschmidt!“  [Susanne Messerschmidt errötet an dieser Stelle „Dankeschön!“] Marie-Luise weiter: Was soll ich denn genau machen?

Du brauchst es nur zu lesen. Du kannst mir zB. gerne schreiben „Krzysztof, des is a Schaas“. Das versteh ich.

(Lacht) OK! Mach ich. Weißt du, es gibt zwei Dinge, die ich gerne können möchte, das eine ist Singen, das andere ist Schreiben. Was ich bis jetzt von euch gelesen habe, hat mir sehr gut gefallen.

Danke. Für Dich bin ich heute einigermaßen nüchtern geblieben.

(Erfreut) Schön!

Routiniert wirft sich Brązowy in Pose, Marie-Luise lächelt. Der Prophet versucht es noch erfolglos mit einer Schnellbekehrung.

Ich denke, wir werden schwierigere Kunden haben, vielen Dank.

Gerne. Wisst Ihr, Ihr seid sehr interessant. Tiefgründig! (Gelächter unter den Interviewern) Schon! Euer Proletenimage ist weg in dem Moment, in dem ihr den Mund aufmacht’s!

Diese Worte hallen nach, als wir Marie-Luise mit gemischten Gefühlen verlassen. Keine Zweifel bestehen über ihre geradezu entwaffnenden menschlichen Qualitäten – da sind wir uns einig, aber dass sie sich so gar nicht für die Heilslehre unserer Religion, der Erlösung durch Nanobots, erwärmen konnte, hat unseren Propheten sehr verstimmt. Begeistert dagegen unser Minister für Denunziation und Demagogie: ein Ehrenmitglied gewonnen und inhaltliches Entgegenkommen, wenngleich vorsichtiges, von einer ÖVP-Anhängerin zu ernten war mehr als wir uns erwartet haben.

 

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